PreisträgerInnen

Die Oskar-Morgenstern-Medaille wurde 2019 bereits zum vierten Mal an einen herausragenden Wirtschaftswissenschafter vergeben. Der diesjährige Preisträger ist Sir Christopher A. Pissarides.

Die Preisträger aus den Jahren 2017, 2015 und 2013 waren Ernst Fehr, Robert F. Engle und Roger B. Myerson.

Preisträger 2019

Foto: Nigel Stead

Sir Christopher A. Pissarides (* 20. Februar 1948)

Sir Christopher A. Pissarides ist Regius-Professor an der London School of Economics (LSE) für Volkswirtschaftslehre und Professor für Europäische Studien an der University of Cyprus. 

Im Jahr 2010 wurde Pissarides, gemeinsam mit Peter A. Diamond und Dale T. Mortensen, mit dem Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. Sie erhielten die Auszeichnung für die Entwicklung einer Theorie der Arbeitslosigkeit, die die Arbeitslosenrate und ihre Veränderungen durch den Konjunkturzyklus erklärt und die Auswirkung arbeitspolitischer Maßnahmen miteinbezieht. 

Die 2019 zum vierten Mal vergebene Oskar-Morgenstern-Medaille erhält er für seine herausragenden Forschungsleistungen im Bereich des Arbeitsmarkts.

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DerStandard.at: Nobelpreisträger: "Gut bezahlte Fitnesstrainer hat es früher nicht gegeben"

Kurier.at: Nobelpreisträger: "Nicht Roboter besteuern, sondern die Besitzer"

Preisträger 2017

Ernst Fehr (* 21. Juni 1956)

Ernst Fehr ist Absolvent der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Wien und seit 1994 ordentlicher Professor für Mikroökonomik und Experimentelle Wirtschaftsforschung an der Universität Zürich.

Die 2017 zum dritten Mal vergebene Auszeichnung erhält er für seine Verdienste hinsichtlich seiner großartigen Forschungsleistungen in der Verhaltens- und Neuroökonomie.

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Preisträger 2015

Robert F. Engle (* 10. November 1942)

Robert Engle ist der Michael Armellino Professor of Management and Financial Services and Director of the Volatility Institute an der New York Universität Stern School of Business. 

Gemeinsam mit Clive W.J. Granger, wurde er 2003 mit dem Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. Geehrt wurde er für seine Verdienste hinsichtlich der Entwicklung von Methoden zur Analyse ökonomischer Zeitreihen mit zeitlich variabler Volatilität.

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Preisträger 2013

Roger B. Myerson (* 29. März 1951)

Roger B. Myerson ist Professor für Ökonomie an der University of Chicago und wurde 2007 gemeinsam mit dem Ökonomen Leonic Hurwicz und dem Mathematiker Eric Maskin mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet. Geehrt wurden sie für ihre Theorie zur Anreizbeschränkung in der Kommunikation, die heute in den Wirtschaftswissenschaften weit verbreitet sind.

Myerson lieferte in seinem Forschungsgebiet, der mathematischen Spieltheorie, bahnbrechende Beiträge in Ökonomie und Politikwissenschaft: Er arbeitete das Revelationsprinzip und das Umsatz-Äquivalenz-Prinzip weiter aus und wendete es auf die Bereiche Regulierung und Auktionstheorie an.

Der Absolvent der Harvard University lehrte 25 Jahre an der Northwestern University, übernahm 2001 den Lehrstuhl an der University of Chicago und war bis 2014 amtierender Präsident der Game Theory Society.

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